Dieses Mehrfamilienhaus im Zentrum von Hannover wurde zuletzt in den neunziger Jahren mit einer Latexfarbe gestrichen, weil die Putzfassade einige Risse aufwies. Der alte Anstrich war nun spröde, die Risse kamen durch und die Fassade hatte Algenbefall angesetzt. Eine Fassadenrenovierung wurde nötig.
Beratung: Armierungsputz oder hochwertiger Anstrich?
Im Beratungsgespräch hatten wir der Eigentümergemeinschaft einen Armierungsputz mit Gewebeeinlage vorgeschlagen. Der momentane Wandaufbau der Außenfassade hat aber einen schlechteren Wert als 0,9 – daher verbietet die Energieeinsparverordnung 2019 das Verputzen von mehr als 20 % der Fläche, ohne dass ein zusätzliches Wärmedämmverbundsystem beziehungsweise eine alternative Dämmung aufgebracht wird.
Bei einer Fassadenfläche von 1.200 m² liegen die Kosten für ein WDVS einschließlich Gerüst, Fensterbänken etc. bei knapp 200.000 €. Daher lief es darauf hinaus, einen sehr hochwertigen Fassadenanstrich aufzubringen, der ein weiteres Durchdringen der Putzrisse verhindert und guten Schutz gegen Algenbefall bietet.
Die Ausführung mit Imparat Siloxan-Elastik
Nachdem die Fassadenfläche durch unseren Malereibetrieb gründlich vorbereitet war, wurden nach dem Grundieranstrich zwei Anstriche mit Imparat Siloxan-Elastik aufgerollt. Dies ist eine matte und elastische Fassadenfarbe auf Silikonharz-Basis: UV-vernetzend, diffusionsfähig, spannungsarm und kälteelastisch – mit erhöhtem Schutz vor Algen- und Pilzbefall.
Die Farbe wurde durch den Hersteller gleich im Farbton Negro 5 geliefert. In Verbindung mit den weiß abgesetzten Fensterlaibungen war das Endergebnis äußerst ansehnlich. Dieser Farbton ist zudem sehr unempfindlich gegenüber der Luftverschmutzung durch die viel befahrene Straße.