Die Einblasdämmung ist der Preis-Leistungssieger unter den Dämmsystemen
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Die Einblasdämmung ist der Preis-Leistungssieger unter den Dämmsystemen

Kerndämmung mit EPS 033 –
Dämmgranulat die sicher
Dämmethode gegen Schimmelbildung

Zwischensparrendämmung
am Satteldach mit Zellulose.
Mit und ohne Hinterlüftungsebene

Geschossdecke- und
Flachdachdämmung ohne
Gefahr der Tauwasserbildung

Die Dämmung von Hohlräumen an zweischaligen Mauerwerken, der Dachschrägen und Geschossdecken ist eine hocheffektive und zugleich eine sehr günstige Möglichkeit der Wärmedämmung von Gebäuden im Bestand und Neubauten.

Um eine Einblasdämmung einbringen zu können, muss die Bauart des Hauses diese Möglichkeit bieten und der Verarbeiter die bauphysikalischen Anforderungen beachten.

Es sind etliche hervorragende und auch weniger gute Dämmstoffe für die Einblasdämmung am Markt erhältlich. Hier bieten wir dem Bauherrn im Beratungsgespräch eine Übersicht und informieren sachlich und kompetent. Wir bieten die besondere Dämmtechnik der Einblasdämmung bereits seit 1991 an und haben uns in dieser Zeit eine in der Branche hoch angesehene Kompetenz angeeignet. Seit 2009 führen wir im Auftrag einiger Dämmstoffhersteller die Schulungen zur Zertifizierung neuer Dämmbetriebe durch.

Ganz gleich ob zur Fassadendämmung oder zur Dämmung des Daches, die bauhysikalische Planung und fachgerechte Umsetzung der Einblasdämmung sind das A und O.

Die Anforderungen an den Dämmstoff sind ganz unterschiedlich. So ist es im Normallfall wichtig, dass die Dämmung wasserabweisend und formstabil ist. In Einzelfällen ist aber ein Zusammensacken des Dämmstoffes, beispielweise zur Erlangung einer Belüftungsschicht, durchaus gewollt.

Im Allgemeinen sind Häuser im norddeutschen Raum in den Baujahren zwischen 1900 und 1970 in zweischaliger Bauweise gebaut worden. Diese Mauerwerke geeignet um mit einer Einblasdämmung isoliert zu werden. Meist ist die Dachdämmung im Einblasdämmverfahren an Häusern, die bis 1980 erbaut wurden, problemlos machbar. Unser Partnerbetrieb für diese Einblasdämmung vorwiegend in Hannover durch.

Nachträgliche Hohlwanddämmung

EPS Dämmgranulat hat die Einblasdämmung revolutioniert.

Egal ob Klinker- oder Putzfassade, in Norddeutschland wurden die meisten Ein- und Mehrfamilienhäuser bis Ende der 1960er Jahr mit zweischaligen Außenwänden errichtet.

Meist haben Häuser mit Satteldach eine Hohlschicht von 7 cm zwischen den Wandschalen.

Pontonhäuser, auch Kaffeemühlen genannt, haben erfahrungsgemäß oft einen Hohlraum von 10 cm welcher mit der Einblasdämmung isoliert werden kann.

In der gesamten Region östlich der Niederlande, westlich Berlins und von Kassel bis zur dänischen Grenze reichend haben wir mit viele Wind und Regen zu rechnen. Damit der Niederschlag die Wand nicht voll durchfeuchtet, wurde damals, die innere Wandschale mit einer Luftschicht von der äußeren Wand (sogenannte Wetterschale) getrennt. Durch Wind eindringende Feuchtigkeit sollte an der Innenseite der Außenwand ablaufen, auf die Z-Folie treffen und dann aus der anliegenden Lagerfuge aussickern. Hieraus sollte dem interessierten Bauherrn ersichtlich werden, wie wichtig ein wasserabweisender Dämmstoff bei der Einblasdämmung ist. Dämmstoffe die nachsacken, Tauwasser und eindringende Feuchtigkeit aufnehmen sind nur bedingt für eine nachträgliche Kerndämmung geeignet und werden daher von den Herstellern zu günstigeren Preisen angeboten. Der Verarbeiter kann seine Einblasdämmung dem Kunden somit günstig anbieten und erreicht trotzdem hohe Gewinnspannen. Die Vergangenheit zeigt aber, dass die Freude über einen günstigen Preis für eine, dann meist minderwertige Einblasdämmung nicht lange anhält.

Unsere Empfehlung für einen Dämmstoff zur Fassadendämmung durch die Technik der Einblasdämmung ist ganz klar EPS 033. Dieses Dämmgranulat wird von den meisten namhaften Dämmstoffherstellern unter verschiedenen Produktnamen angeboten. Diese auch Dämmperlen genannten linsenförmigen Neopor-Kugeln sind extrem wasserabweisend und zu 100% setzungssicher. Neopor ist die Weiterentwicklung von BASF auf Basis von Styropor. Im Gegensatz zu dem „normalen“ weisen Styropor wird dem Neopor im Aufschäumprozess unter anderem Graphit beigemischt. Durch das Graphit erhält das Dämmgranulat seine silbergraue Farbe. Die hat eine ähnliche Funktion wie der Spiegel im Inneren einer Thermoskanne. Ein Wärme-Kälteaustausch wird zusätzlich gebremst. So kommt das EPS Dämmgranulat auf seine hervorragende Wärmeleitzahl von 0,33.

EPS 033 als Dämmstoff für die Einblasdämmung lässt sich sicher bis in den hintersten Winkel der Hohlwand blasen und wird dort setzungssicher verdichtet. Selbst wenn Schlagregen durch die äußere Wandschale eindringen sollte, wird kein Wasser die Dämmschicht mehr als 2 cm nach Innen durchdringen. Der Dämmwert von 033 ist hervorragend.

Dämmvergleich: Die Dämmung mit 8 cm EPS 033 entspricht 195 cm Vollziegel oder 240 cm Kalksandstein.

EPS enthält statt Hexabromcyclododecan (HBCD) den neue polymer Flammschutzmittelstoff (pFR). EPS kann somit auch in Zukunft durch seine Brandschutzklasse B1 (Holz, Parkett B2) und die sehr gute Wärmeleitfähigkeit von 0,033 W/(mK) als ein effektiver und unbedenklicher Dämmstoff überzeugen.

EPS kann sehr einfach aus dem Hohlraum abgesaugt werden (mir fällt allerdings kein Grund ein, weshalb dieses geschehen sollte) und kann falls Mauerwerksdurchbrüche anstehen, sehr einfach mit heißem Wasserdampf zu einer festen Neoporplatte verfestigt werden.

Dämmung der Zwischensparren

Die nachträgliche Zwischensparrendämmung mittels der Einblasdämmung ist preisgünstig und hoch effektiv. Bei der Dachschrägendämmung als nachträgliche Isolierung wird im Normalfall Zellulose Dämmstoff vom Spitzboden her zwischen die Sparren der Dachschrägen geblasen. Bevor die Einblasdämmung durchgeführt wird, ist vom Planer zu prüfen, ob eine Hinterlüftungsschicht erforderlich ist. Um zu verhindern, dass sich Tauwasser in der Dachkonstruktion einlagert, muss, wenn die Dachfläche nach außen nicht atmungsaktiv ist, eine Belüftungsebene erstellt werden. Dies kann aus so genannten Dämmsäcken, welche auf der Wohnraumseite aus einer Dampfsperrfolie und auf der Dachflächenseite aus einer wasserführenden Diffusionsfolie, bzw. aus einer Hartfaserplatte auf der Dachflächenseite bestehen. Zur Abklärung, welches System zur Einblasdämmung geeignet ist, ist ein Besichtigungstermin meist unumgänglich. Der Hohlraum zwischen den Sparren sollte mindestens 10 cm hoch sein, um eine problemlose Durchführung der Dämmarbeiten zu gewährleisten.

Die Zwischensparrendämmung zur Isolierung der Dachschrägen gegen Kälte und Wärme mittels der Einblasdämmung entspricht den Anforderungen der EnEV 2017. Bis Ende der 1970er Jahre wurde oft gar keine Dämmung in die Dachschrägen eingebracht. In den 1980er und 1990er Jahren wurden meist Steinwollmatten, welche oft auf der Innenseite mit Alufolie kaschiert wurden, in den Stärken 4-10 cm in die Dachschrägen eingelegt. Diese Dämmstoffmatten liegen heute meist nicht mehr richtig an und sind zusammengesackt und teilweise abgerutscht. Wenn oberhalb der vorhandenen Dachdämmung noch mindestens 10 cm Platz ist, kann mit der Einblasdämmung zusätzlich isoliert werden. Das Entfernen vorhandener Dämmmatten aus den Zwischenräumen der Dachschrägen gestaltet als schwierig bis unmöglich.

Oftmals wurden früher die Drempel oder auch Kniestöcke gar nicht oder unzureichend gedämmt. Hierin laufen aber oft Versorgungsleitungen, die um ein Einfrieren zu verhindern, isoliert werden müssen. Hier muss geschaut werden, von wo aus die Befüllung mit der Einblasdämmung erfolgen kann. Das Ausflocken der Dachschrägen mit Zellulose ist zweifelsfrei eine geeignete und günstige Möglichkeit zum Kälteschutz. Zudem ist der Wärmeschutz der Dachschrägen im Sommer, ein gehöriger Pluspunkt für das Wohnklima.

Die Einblasdämmung am Dach eines Einfamilienhauses ist gewöhnlich innerhalb eines Tages abgeschlossen. Die Kosten für die Einblasdämmung liegen meist zwischen 15 und 25 €/ qm.

Dämmung der oberen Geschossdecke

Seit Ende 2015 schreibt die Energieeinsparverordnung die Dämmung der oberen Geschossdecke, bis auf wenige Ausnahmen vor. Erfahrungsgemäß stößt dies im ersten Moment auf etwas Unmut bei den Hauseigentümern. Wenn die Bauherren erfahren wie kostengünstig die Dämmung der Dachbodendecke ist, ist dieser Unmut aber schnell verflogen. Idealer Weise hat die obere Geschossdecke einen Hohlraum in den mit der Einblasdämmmaschine Zellulose oder EPS Dämmgranulat eingeblasen werden kann. Zur Verfüllung von Hohlschichten größer als 10 cm werden die Dielenbretter des Dachbodens mittig aufgenommen und dann der Schlauch zu Verfüllung mit Zellulose in den Boden eingeschoben und dieser ausgeflockt. Ist der Hohlraum in der Decke kleiner als 10 cm wird der Fußboden des Dachbodens durch kleine Bohrlöcher mit EPS Dämmgranulat verfüllt. EPS Dämmstoff ist zwar wesentlich teurer als Zellulose, diese lässt sich aber erst ab 10 cm Dämmstoffstärke mittels der Technik der Einblasdämmung einbringen.

Zudem liegt der Wärmeleitwert der Zellulose bei 0,40 und der von EPS bei 0,33. EPS dämmt also besser und dieses ist gerade für schmale Dämmschichten für eine ausreichende Wärmedämmung von entscheidender Bedeutung. Die Dämmarbeiten für die obere Geschossdecke an einem Einfamilienhaus sind an einem Arbeitstag erledigt. Der Zugang erfolgt über die Dachflächenfenster, so dass der Bewohner keinerlei Unannehmlichkeiten durch Schmutz etc. zu befürchten hat. Der Dachboden muss zum ausflocken einer Hohldecke nicht ganz leer stehen. Es reicht aus, wenn gelagerte Kartons etc. seitlich abgestellt werden. Die Arbeiten zur Einblasdämmung können mittig erfolgen.

Auch wenn die Decke keinen Hohlraum hat, kann mit Zellulose gedämmt werden.

Oft wissen die Auftraggeber einer Einblasdämmung als Geschossdeckendämmung noch nicht ob der Dachboden überhaupt benutz wird. Hier können wir Zellulose offen auf die Decke aufblasen. Diese kann dann aber nicht mehr so einfach betreten werden, ist aber eine sehr günstige Möglichkeit der Wärmedämmung. Der Hauseigentümer kann aber später Balken zwischen die Zellulose legen und eine neue Dielung auf die Balken montieren. So bleibt die Dämmung vorhanden und kann, wenn nötig, betreten werden.

Kellerdeckendämmung

Die Dämmung der Kellerdecke ist oft eine sehr aufwendige Arbeit. Kabel, Verrohrungen und Türen machen das Aufbringen von Dämmplatten schwierig. Zudem wird die Stehhöhe im Keller durch die aufgeklebte Wärmedämmung eingeschränkt. Der Kostenfaktor der herkömmlichen Kellerdeckendämmung steht der Energieeinsparung in keinem moderaten Verhältnis gegenüber.

Hier kommt die Einblasdämmung zum Einsatz, vorausgesetzt die Kellerdecke bietet einen verfüllbaren Hohlraum.

Gerade die sogenannten preußischen Kappendecken haben fast immer einen Hohlraum, der mit der Einblasdämmung isoliert werden kann. Bei dieser Art Kellerdecke verlaufen nach leicht nach oben gewölbte Flächen im Abstand von ca. einem Meter. Der Hohlraum dieser Decken ist gewöhnlich 10-15 cm stark und kann vorzugsweise mit EPS Dämmstoff ausgeblasen werden. Hier eine Einblasdämmung mit Zellulose anzuwenden, ist wenig sinnvoll, weil Zellulose bei Feuchtigkeitseinfluss absackt und dann wieder eine Belüftung stattfindet. Eine spürbare Dämmung der Kellerdecke wäre dann nicht gewährleistet. EPS Dämmgranulat ist 100% setzungssicher und ist hier zwar teurer, aber vorzuziehen.

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